Familie Jöchler

Brennerstraße 74

39040 Vahrn - BZ

. Urlaub am Bauernhof .

Magareth

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obst . Wein . GemüsE

Florian

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© 2019   .   Impressum 

Die Geschichte unseres Hofes reicht schon viele Jahrhunderte in der Zeit zurück.

Der Name "Tschiederer" geht vermutlich auf die aus der rätischen Sprache stammenden Flurbezeichnung

des Hügels "Tschiedes" zurück, was soviel wie "trocken" bedeutet.

HoFchrOniK

Bereits im Mittelalter soll hier einst ein Hof mit Ackerbau und Viehhaltung auf dem Hügel angesiedelt sein.

1809 ...

... wurde der damals bereits „Tschiederer“ genannte Hof im Rahmen der Franzosenbesetzung in Brand gesetzt.

1818 ...

... erworb Anton Jöchler aus Lajen, einem noch heutigen Bergdorf am Beginn des Grödnertals, die Brandruine und baute Stall, Scheune, Wohnhaus sowie die Mühle am Fuße des Hügels, dem noch heutigen Standort, wieder auf. Die Mühle hatte zu dieser Zeit besonderen Stellenwert. Mit Hilfe der Wasserkraft wurden Futter- und Dreschmaschinen angetrieben. Die Geräte sind heute noch bei uns zu betrachten. Sowohl der erste als auch der zweite Weltkrieg waren sehr einschneidende Ereignisse in der Hofgeschichte.

1921 ...

... kam der Tschiedererbauer Johann Jöchler mit 39 Jahren im Krieg ums Leben. Nur durch eiserne Sparsamkeit schaffte seine Frau Gertraud mit ihren sieben Kindern den Hof weiterzuführen und nicht verkaufen zu müssen.

Während des zweiten Weltkrieges wollte die Familie Jöchler nach Deutschland auswandern und transferierte all ihr Geld dorthin.

Zur Auswanderung kam es nie und all das Geld war verloren.

1951 ...

... ging nach dem Tod Gertrauds der Hof an den ältesten Sohn Johann über, der den Hof zusammen mit seiner Frau Maria ehemalige Nussbaumer weiterführte. Maria Jöchler, von unseren Gästen auch liebevoll „die Jöchlerin“ oder „Jöchleroma“ genannt,

widmete ihr Leben und Herz dem Hof und „ihren Gästen“. Ihr  Realismus, ihr Arbeitsgeist und ihre Bescheidenheit lehrte uns,

besonderes Augenmerk auf das Lebenswesentliche zu legen. Seit 2015 lebt sie nun in unseren Herzen und in unserem Tun weiter.

1981 ...

... übernahm ihr ältester Sohn Anton, „da Toni“, den Hof und bewirtschaftete ihn mit seiner Frau Magareth, „der Greti“,

und ihren vier Kindern Magdalena, Florian, Gertraud und Veronika.

2018 ...

... hat nun Florian den Hof übernommen und führt das bäuerliche Erbe weiter in die Zukunft.

... waS War, Ist und Kommt ...

 

Jede Zeit und jedes Ereignis hinterlässt Spuren an Hof und Mensch, sichtbare sowie unsichtbare.

Alles ist geprägt von dem was war und hat Einfluss auf das was kommt. Jede Zeit auf ihre Weise fordert einen heraus Entscheidungen zu treffen, zu handeln für sich selbst, die Familie, den Hof, unsere Welt. Auch in der heutigen Zeit ist es nicht einfach für einen kleinen Familienbetrieb. Die Zeiten haben sich geändert, nicht mehr die eigenen überlebensnotwenigen Bedürfnisse stellen uns Herausforderungen, sondern vielmehr das Überleben in der Fülle des Angebots unter Druck der Wirtschaft und Wirtschaflichkeit. Auf dem Markt zählt heute Masse und ProduktivitätAlles soll schneller gehen, mehr erbringen, schöner ausschauen, besser schmecken – ohne Fehler und ohne Makel. Alles „Natürliche“ geht hierbei verloren. Individualität, Qualität und Leidenschaft leiden darunter und vor allem der Mensch selbst. Die Freude und der Sinn an der Arbeit und dem alltäglichen Tun. Deswegen kämpfen wir für unseren Hof, in der Hoffnung „das Lebenswesentliche“

in und um uns zu bewahren.